Keine andere hauseigene Sonderausstellung im smac ist in so kurzer Zeit UND unter ähnlichen Startschwierigkeiten entstanden wie "Home Sweet Home". Umso schöner, dass Christina Michel, Aaron Schröcke und Ulrich Thaler noch lächeln und eine fertige, bisher überaus erfolgreiche Ausstellung präsentieren können. Wir wollen die Kurator:innen hinter den Kulissen hier vorstellen. Und wie ginge das besser, als mit einem Bild von dem Ort, an dem sie (unter anderen) wohnen?
Als studierte Prähistorische Archäologin und Geographin mit Stationen in Thailand, der Mongolei, China, Pakistan, Osttimor, Vietnam und der Uckermark seit einigen Jahren erstaunlich ortskonstant. In der Wahlheimat Berlin und der Herzensheimat Oberlausitz zu Hause. Seit 2019 Kuratorin am smac und gerade dabei, nun auch in Chemnitz Wurzeln zu schlagen. Hat hier die Vorzüge einer Fußbodenheizung schätzen gelernt und von der Dachterrasse ihrer Wohnung den vermutlich schönsten Ausblick auf Chemnitz.
Aaron Schröcke studierte an der CAU Kiel und LNU Växjö prähistorische und historische Archäologie sowie Skandinavistik. Nach Stationen im Emsland und Berlin, wo er in Museen und der Bodendenkmalpflege arbeitete, hat es ihn nun als Kurator der Sonderausstellung ‚Home Sweet Home‘ nach Chemnitz verschlagen. Räumlich und thematisch zieht es ihn wieder in nördlichere Gefilde zurück, um dort eine Behausung gegen Wind und Wetter zu errichten und dem Regen zu lauschen, wie er gegen die Fenster prasselt.
Der*die Durchschnittsdeutsche zieht viereinhalbmal im Leben um. Ulrich Thaler peilt aktuell die dreifache Marke an, mit Stationen von Sheffield bis Athen und nun am smac. Der Experte für die ägäische Bronzezeit und sozialräumliche Analysen ist Anhänger der These, dass Sofas primär Liegemöbel darstellen; das abgebildete Stück hat ihn von München über Athen nach Chemnitz begleitet. Den nächsten Umzug macht aber nur die blumige Lampe mit, die in Stendal auf ein vorausgezogenes Pendant treffen wird.
Manches Exponat unserer neuen Sonderausstellung Home Sweet Home hat einiges hinter sich, um morgen bereit zu stehen. Das sogenannte Anthrakion (eine Art 2000 Jahre alter Campingkocher für zuhause ) beispielsweise kommt aus dem Archäologischen Museum Delos in Griechenland. Ein solches Objekt kann man natürlich nicht einfach im XXL-Karton verpacken und mit der Post nach Chemnitz versenden. Tatsächlich muss ein Kurier den gesamten Weg mitreisen. So wird sichergestellt, dass das Exponat auch sicher ankommt. Mit der Personenfähre von der Heimatinsel mit 24 Einwohnern nach Mykonos, mit dem LKW zum nächsten Schiff, wieder mit dem LKW zum Nationalmuseum in Athen und von dort mit Polizeischutz zum Flughafen. Dann per Flugzeug nach Frankfurt und endlich wieder mit bewaffneter Eskorte im LKW nach Chemnitz – eine spannende und vor allem lange Reise. Und hier steht das Anthrakion nun in unserer Küche. Schöne "Urlaubsfotos" gibt’s für euch noch obendrauf.
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